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233 Jahre Sturm auf die Bastille

233 Jahre Sturm auf die Bastille

Warum heißt unser Jugendhaus eigentlich „Bastille“? Der Name kommt von einer Festung mit einer ganz besonderen Geschichte. Der Höhepunkt dieser Geschichte fand heute vor genau 233 Jahren statt.

Dazu etwas mehr Hintergrund (Quelle: Wikipedia):
„Der Sturm auf die Bastille am 14. Juli 1789 gilt als eines der bedeutenden Ereignisse am Beginn der Französischen Revolution. Die Bastille, Symbol der Unterdrückung durch das Ancien Régime, wurde von einer Menschenmenge umlagert und schließlich eingenommen.

Die Belagerung und Kapitulation der königlichen Festung fand in einer Zeit des Regierungsvakuums, der Wirtschaftskrise und der politischen Spannungen während der Sitzung der Generalstände und ihrer Proklamation durch den Dritten Stand in der Verfassungsgebenden Versammlung statt. Die Unruhe der Pariser Bevölkerung steigerte sich nach der Entlassung von Jacques Necker (am 12. Juli vom Journalisten Camille Desmoulins angekündigt) und der Präsenz von Söldnertruppen am Stadtrand.

Auch wenn seine militärische Bedeutung relativ gering ist, ist das Ereignis in Bezug auf seine allgemeinen, politischen und symbolischen Auswirkungen beispiellos. Die Einnahme der Bastille hatte den Effekt eines Erdbebens, sowohl in Frankreich als auch Europa bis zum russischen Kaiserreich. Die Festung wurde von etwa hundert Männern (Schweizern und Deutschen) verteidigt, die unter den Belagerern fast hundert Menschen töteten. Auf Seiten der Belagerten starben sechs, darunter der Kommandant Bernard-René Jordan de Launay.“

Ende der 1990er, als unser Jugendhaus noch das „Haus der offenen Tür“ war, sollte das Jugendhaus verkauft werden. Daraufhin zogen mehrere hundert junge Menschen zum Rathaus um dagegen zu protestieren. Die Aktion der Jugendlichen glückte und das Jugendhaus blieb bestehen. In Anlehnung an den Sturm auf die Festung im Jahr 1789, hieß fortan das Jugendhaus „Bastille“.